Eine Zeitbegrenzung für viel genutzte Apps der Kinder einstellen

Landschaftsillustration

Manche Apps schaffen es besonders gut, die Aufmerksamkeit der Kinder über lange Zeit zu halten, sei es durch Spiele, Videos oder andere unterhaltsame Inhalte. Was als kurze Pause gedacht war, wird so schnell zu einer viel längeren Beschäftigung, als ursprünglich geplant war.

Anstatt jedes Mal aufs Neue zu diskutieren, wann Schluss sein sollte, kann eine feste Zeitbegrenzung für einzelne Apps klare Verhältnisse schaffen. Die Kinder wissen dann von vornherein, wie viel Zeit ihnen zur Verfügung steht, ohne dass es zu einer täglichen Verhandlung wird.

Gemeinsam einen sinnvollen Rahmen finden

Sprich mit den Kindern gemeinsam darüber, welche Apps ihnen besonders wichtig sind, und legt zusammen eine Zeitbegrenzung fest, die für alle nachvollziehbar ist. So fühlt sich die Regel weniger wie eine Strafe an, sondern eher wie eine gemeinsam getroffene Vereinbarung.

Die meisten Handys bieten die Möglichkeit, für einzelne Apps eine Erinnerung einzustellen, sobald die vereinbarte Zeit erreicht ist. Das nimmt den Erwachsenen die Rolle des ständigen Mahners ab, weil das Handy die Grenze selbst anzeigt.

Gerade in den Ferien lohnt es sich, die vereinbarte Zeit noch einmal gemeinsam zu besprechen, weil der Tagesablauf dann oft anders aussieht als sonst. Eine Regel, die zur Schulzeit passt, muss nicht automatisch auch für freie Tage sinnvoll sein.

Mit der Zeit gewöhnen sich die meisten Kinder gut an eine solche Regel, besonders wenn sie konsequent und für alle nachvollziehbar bleibt. So bleibt heuer wie in Zukunft mehr Zeit für andere Beschäftigungen neben dem Handy übrig.